Ein Herz aus Stahl

Krieger Ein Feuer brennt
1000 Meilen weg,
Zeigt mir den Weg zum Ziel.
Ich reit’ Kometen,
Mein Weg ist lang und schwer,
Schweigen ist die schwerste Last.
Kämpf gegen die Welt,
Nimm alles, was es gibt,
Manchmal verlier auch ich.
Geboren um gegen den Wind zu gehen,
Geboren um zu verlieren,
Wohin ich geh’, geh’ ich allein.
Schlag’ die Schlacht,
Leb wie Du willst.
Ich kenn’ keine Not
Und keine Angst vor’m Tod.
Schlag’ die Schlacht,
Du hast die Wahl,
Ich hab’ ein Herz aus Stahl.
Geh den Weg nur vorwärts,
Lasse nichts zurück,
Es gibt nur eine Chance.
Die jetzt lachen und sich freu’n,
Werden es noch seh’n,
Sie werd’n wie Schnee vergeh’n.
Wir werden geh’n Hand in Hand,

Sie beugen das Haupt,
Ihr Mut geht dahin.
Dann lachen wir, vorbei die Qual
und seht unsere Herzen,
zu groß für euch – zu groß für euch.
Schlag’ die Schlacht,
Leb wie Du willst.
Ich kenn’ keine Not
Und keine Angst vor’m Tod.
Schlag’ die Schlacht,
Du hast die Wahl,
Ich hab’ ein Herz aus Stahl.
Ich hab’ ein Herz aus Stahl.
Schlag’ die Schlacht,
Du hast die Wahl,
Ich hab’ ein Herz aus Stahl.
Schlag’ die Schlacht,
Leb wie Du willst.
Ich kenn’ keine Not
Und keine Angst vor’m Tod.
Schlag’ die Schlacht,
Du hast die Wahl,
Ich hab’ ein Herz aus Stahl.

Der alte Krieger

viking_warrior-765290 Der von der Schlacht erschöpfte Krieger hält inne,
er betrachtet die Toten um sich herum,
zu zahlreich sie zu zählen.

Er denkt an die Mütter und die Geliebten,
all die erschlagenen Männer.
Nach all den gefochtenen Schlachten,
ist sein Herz zu hart Ihren Schmerz zu spüren.

Er sieht ein Glühen in der Ferne,
er vernimmt eine süße Stimme die seinen Namen ruft.
Er will Ihr folgen, aber er weiß, wenn er es tut,
wird nichts mehr so sein wie es einst war.

Er erhebt sich, ruft seinen Gefährten zu: “kommt und folgt mir!”
Er kann nicht verstehen warum sie ihm nicht folgen.
Er blickt mit Schrecken an sich herab,
sein Körper, er ist nicht mehr da …

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Die vier Reiter

Krieger in der Schlacht Wann dieses Gespräch stattfand kann ich Euch nicht mehr sagen. Würdet Ihr mich heute fragen würde ich Euch antworten, vor dem Anbeginn der Zeit.

Teilnehmende Personen:

R: Raefael
E: Enkel
E: Großvater, erzähle mir eine Geschichte
R: Dann geh und hole Dein Buch
E: Nein, Nein nicht eine solche, eine wahre Geschichte
R: Eine Wahre Geschichte?
E: Ja, erzähle mir, als du noch jung warst
R: Nun, dann, muss ich Dich einen langen Weg in der Zeit mit zurücknehmen.

Ich war noch jung, es war ein kalter Wintertag als ich durch einen verzauberten
Wald lief. Ich hörte Geräusche von Pferden und bewaffneten Männern, ich fühlte einen unbezwinglichen Drang weiter zu gehen und den Ort zu finden woher diese Geräusche kamen. Als der Wald sich lichtete stand ich auf einem Hügel vor mir sah ich die Armeen der Welt stehen und warten. Ich fragte mich selbst, auf wen oder was sie warteten.

Plötzlich kam ein Windstoß von Norden auf, von dort näherte sich ein einsamer Reiter mit einem Schwert aus Stahl von Süden kam noch einer der eine Kampfaxt trug, von Osten kam ein dritter welcher einen Morgenstern hielt und letztlich von Westen kam ein Reiter der einen großen Hammer des Krieges schwang. Mit ihnen kamen ihre Soldaten des Todes, gefolgt von der Armee der Unsterblichen, sie waren nur wenig, aber der Blick in ihren Augen sagte allen die sich gegen sie stellen, dass sie diesen Tag nur mit dem Sieg oder dem Tod verlassen würden.
Und es war eine große Ruhe……

Mein Herz begann zu schlagen, Sturmwolken verdunkelten den Himmel, es begann zu Regnen und die vier Winde wehten so Stark das ich mich schnell an einem Ast festhielt. Ich sah die vier Reiter wie sie ihre Waffen in die Höhe hielten. Ohne Warnung schrieen sie ihren Schlachtruf, führten den Angriff, ritten runter zur Schlacht, sie trafen die Armeen der Welt mit einem mächtigen Getöse! Ich fühlte den Boden beben, die Erde wurde an diesem Tag mit viel Blut getränkt. Jeder der Vier war für sich selbst ein Wirbelsturm der Zerstörung!

Als sich der Rauch auflöste waren viele Tausend Tod. Ihre Körper lagen zerbrochen und zerstückelt über dem Schlachtfeld verteilt wie braune Blätter, die vom Wind verweht worden sind. Und ich sah die Vier zusammen zur Spitze des Hügels reiten während sich unter ihnen die Soldaten des Todes versammelten, all jene die ihnen nun den Treueeid schworen.

Und die Vier sprachen die Worte des Kriegsgebetes:
Götter des Krieges wir rufe euch, unsere Waffen sind an unserer Seite.
Wir erstrebe ein Leben voll Ehrlichkeit, frei von allem falschen Stolz.
Wir werde die Geisel mit einem kühnen mächtigen Ruf zerschlagen.
Bedeckt uns mit dem Tod wenn wir jemals versagen sollte.

Ruhm, Pracht, Einigkeit
Und wie ich so da stand und auf sie schaute hörte ich die Armeen der Welt ihnen zujubeln ohne Ende und ihre Stimmen des Sieges hörte man lang und weit durch das ganze Land.

Nun das war es, gefällt Dir die Geschichte?

E: Ja, es war großartig!
R: Oh gut, dann bin ich froh. Nun aber ins Bett mit Dir
E: Großvater??
R: Ja?
E: Wer waren diese vier Männer??
R: Wer sie waren ?

ES WAREN DIE VIER REITER DER APOKALYPSE