Ostergewinne der Berliner Bande

Heute möchte ich von unseren verschiedenen Gewinnen berichten, die hier so nach und nach eingetrudelt sind bzw. dessen Ankunft noch sehnlichst erwartet wird.

Da Ostern vor der Tür steht stand, haben wir bei vielen Gewinnspielen mitgemacht und ab und an auch gewonnen *freu*

Gewinn: Osteranhänger von Personello

Gewonnen beim lustigen Osterraten der Familienmanagerin, warum denn ihr Mann halbnackt vor ihr herumturnt icon wink Ostergewinne der Berliner Bande

Die Erstellung und Bestellung bei Personello war sehr simpel und der Anhänger war binnen weniger Tage bei uns und konnte somit noch ein Oma-Herz zu Ostern erfreuen.

Osteranhänger 262x300 Ostergewinne der Berliner Bande

Gewinn: Ahoi Brause

Gewonnen bei einem Gewinnspiel auf der Facebookseite von Erdbeerfees Welt & Das Meinungsportal – der absolute Gewinn für meine beiden Schleckermäulchen icon wink Ostergewinne der Berliner Bande

Ahoi Brause 300x225 Ostergewinne der Berliner Bande

Gewinn: Schmuserolle

Ein riesengroßes Ostergewinnspiel hatte Trixis Hobby und Testerlobby am Start. Dort gab es jede Menge Preise zu gewinnen und auch hier hatte ich Glück! Eigentlich meinte die Glücksfee es mit mir besonders gut, denn sie hat mich eine super tolle – zwar schon oft gesehen, aber selbst noch nicht gehabte – Schmuserolle gewinnen lassen!

Per E-Mail habe ich dem freundlichen Herrn mitgeteilt, welche mir am Besten gefällt und dann kam sie hier an: meine Wildcat-Schmuserolle

Schmuserolle 300x225 Ostergewinne der Berliner Bande

Gewinn: Froschkönig Schlüsselanhänger

Bei Glitzerfrosch versuche ich mein Glück schon lange – bisher immer ohne Erfolg.

Doch als dort nun 100 Froschkönige von Heiratsflair.de neue Prinzessinnen suchten hatte ich Glück und konnte einen ergattern icon wink Ostergewinne der Berliner Bande Den bekommt nun meine Mama zu Ostern!

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Gewinn: Gefällt mir! Stempel

Ebenfalls auf Facebook – diesmal auf der Seite von SOURCE Werbeartikel – haben wir einen von 30 Gefällt mir! Stempel gewonnen icon wink Ostergewinne der Berliner Bande

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Gewinn: Buch “Sklavenkind”

Facebook meinte es gut mit mir! Bei EinSatz EinBuch habe ich das Buch “Sklavenkind” von gewonnen! Dieses Buch habe ich schon in der Leserunde lesen wollen, doch leider hat es dort nicht gklappt. Mittlerweile haben schon einige Leser beschrieben, wie toll das Buch ist – und nun gehört es mir *freu*

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Gewinn: 5 €-Gutschein für SoxinaBox

Beim Gewinnspiel von Blog-Monsta hatten wir ein kleines Glück in Form eines Gutscheines in Höhe von 5 € für Sox in a Box gewonnen.

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Gewinn: Astrojax Aqua Shiva

Sandra´s Testblog hat bei ihrem großen Eröffnungsgewinnspiel jede Menge Preise zu verschenken gehabt – und wir haben eins davon ergattern können *freu*. Die Beschreibung liefert sie am Besten gleich selbst:

Wer Astrojax nicht kennt: Das sind 3 Kugeln, aufgefädelt auf einer Leine. Die Aqua Shiva sind sogar flüssigkeitsgefüllt. Mit ein bisschen Übung und Geschicklichkeit steht coolen Tricks und Mooves dann nichts mehr im Weg.

Da bin ich ja besonders gespannt drauf!!!

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Copyright: allesfliegt.com

Gewinn: Buch „Im Bann der Lilie Band 1″

Wow – ein Buch habe ich bei der GeburtstagsVerlosung von Literaturfee´s Blog gewonnen! Sogar ein signiertes!!! Da ich ja absolute Lesratte bin ein absoluter Glücksgewinn!

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Gewinn: Unsichtbares Bücherregal

Wieder einmal haben wir gelernt: es gibt nichts, was es nicht gibt. Wie das Unsichtbares Bücherregal, das es bei adysso zu gewinnen gab. Und wirklich: Bei insgesamt 292 Teilnehmern hat die Glücksfee uns als zweiten Gewinner von 2 (!) möglichen ermittelt! Auf dem Foto sieht das Regal echt Klasse aus und wir hoffen nun sehr, daß wir es auch hinbekommen, daß dieses Schmuckstück bald unsere Wohnung verziehrt!

gewinnspiel unsichtbares buchregal 300x225 Ostergewinne der Berliner BandeGewinn: Buch “Imago”

Und noch etwas Neues für unser unsichtaberes Bücherregal icon wink Ostergewinne der Berliner Bande

Das Ostergewinnspiel von KaDis kleiner Bücherwelt bescherte uns das Buch “Imago” *freu*

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Wir freuen uns über die ganzen Gewinne und wollen nochmal allen Veranstaltern und Sponsoren herzlichst danken für die Möglichkeit der Teilnahme!

Der Beethoven Fluch – Rezension

Und noch einmal war es die Bibliophilin, die es mir ermöglichte, ein Buch zu rezensieren. Einen Gastbeitrag über das Buch gibt es bereits von Nicole, in dem schon sehr entscheidene Dinge zum Buch zur Sprache kommen.

51JNqzA1zvL. SL160  Der Beethoven Fluch   RezensionDer Beethoven Fluch
Taschenbuch: 480 Seiten
Verlag: Mira Taschenbuch im Cora Verlag

Klappentext(auszug):
Eine rasante, hochpannende Story um das Geheimnis der Wiedergeburt.

Über die Autorin:
M.J. Rose begann ihre Karriere in der Werbebranche, bevor sie zu einer erfolgreichen Schriftstellerin wurde. Ihre Kurzgeschichten und Gedichte sind in zahlreichen Anthologien und Zeitschriften erschienen.


Rezension:
Vorab: diese Rezension fiel mir unwahrscheinlich schwer, denn die Story ist wild, turbulent und total durcheinander.

Eigentlich geht es um Meer Logan, eine junge New Yorkerin, die durch die Konfrontaion mit einer alten Schatulle in einen wilden Wirbel verschiedenster Ereignisse wie Verbrechen, Wiedergeburten und Verrat gezogen wird. Die Konfrontation herbeigeführt hat ihr eigener Vater und ein etwas schrulliger Professor, die Meer beweisen wollen, daß es Wiedergeburt wirklich gibt und Meer zu den wenigen gehört, die diese auch erleben. Sie sträubt sich mit Allem gegen diese Ansicht. Meer erlebt nach vielen Hin und Her dann doch Erinnerungen und schafft es so, eine Flöte zu erhalten, die ehemals in Beethovens Besitz war. Leider wollen andere dunkle Gestalten ebenfalls dieses geheimnisvolle Stück in ihren Besitz bringen.

Irgendwie schafft die Autorin es, in ihrem Buch jedes Klischee zu nutzen, das man in der Literatur findet:

  • Rache einer Vereinigung an einem Journalisten, weil er über Ausschreitungen im Gazastreifen berichtete.
  • Ein bis zwei Morde, die aber nicht erläutert, geschweige denn detailiert aufgeklärt werden.
  • Geheimagenten, wohin man schaut.
  • Väter, die nur das Beste für ihre Kinder wollen und dabei die Augen ganz fest verschließen gegenüber ihrer Umwelt.
  • Ein Unternehmen, dessen Eigentümer seine Angestellten trietzt und bis zum Äußersten treibt damit der größte Auftrag seines Lebens hereinflattert.
  • Eine Liebesgeschichte – also, so eine ganz zarte.
  • Und dann natürlich noch die Hauptstory: eine junge Frau, die Erinnerungen an ein früheres Leben hat und diese nutzen soll, um eine Flöte zu finden.

Das “Problem” in “Der Beethoven Fluch” liegt in meinen Augen darin, daß jede Idee für sich alleine schon Buch füllend ist. Dadurch hat die Autorin jede Thematik nur angeschnitten.

Ich stelle mir das Folgenermaßen vor: Sie hat viele kleine Zettel beschriftet mit Stichpunkten, über was sie schon immer mal schreiben wollte. Diese hat sie dann nacheinander gezogen und häppchenweise aufgeschrieben. Daher dieses furchtbare Durcheinander in der Story. Für meinen Geschmack war es jedenfalls ein zu großes HickHack.

Die Grundidee der Wiedergeburt hat mich schon fasziniert – zu Anfang.
Doch im Laufe der Geschichte wird aus einer interessanten Erinnerung eine Spirale aus Vorvorerinnerungen, die nur noch unglaubwürdig sind.
Und auch das eingebaute “ShowDown”, als “der Böse” die errungene Flöte spielt und alle, die ihre Melodie hören, in Strudel ihrer früheren Leben gerissen werden, überzeugte mich nicht. Zu übertrieben und nicht nachvollziehbar fand ich die Situation.

Nichts gegen Thriller, Krimis, Kriegserlebnisse, Wirtschaftsstorys oder Mytisches – aber bitte nie wieder nur in einem Buch!

Alles in Allem habe ich mich durch das Buch gequält.
Obwohl – bin ja selber Schuld! Warum habe ich auch bei der Rezension von Nicole kommentiert, daß ich das Buch gerne lesen würde. Schuppsdiwupps hatte die Bibliophilin es mir zugeschickt.

Es war das erste Buch, bei dem ich mich auf das Ende gefreut habe und ganz schnell zu einem anderen griff.

Die Moldau im Schrank – Rezension

Auf der Seite der Bibliophilin wurde ich bei einem Gewinnspiel für eine Gastrezension gewählt – vielen Dank dafür!

Die Moldau im Schrank 150x150 Die Moldau im Schrank   RezensionDie Moldau im Schrank
Gebundene Ausgabe: 496 Seiten
Verlag: Bilgerverlag; Auflage: 1., Auflage (4. März 2011)
Sprache: Deutsch

Klappentext:
Nina Maria Marewskis Debütroman ist metaphysischer Thriller, Liebesgeschichte und eine virtuose Grenzüberschreitung der literarischen Gattungen und der Wirklichkeiten.

 

Über den Autor:
Nina Maria Marewski wurde 1966 in Frankfurt am Main geboren. Mit 16 Jahren hat sie, nach der Geburt des ersten ihrer beiden Kinder, die Schule abgebrochen und anfänglich mit Gelegenheitsjobs ihr Leben bestritten. Es folgten zwei Jahrzehnte in einer Unternehmensberatung und eine Vertriebsgründung. Heute lebt und schreibt Nina Maria Marewski in der Nähe von Zürich.


Rezension:
Das Buch beginnt mit dem traurigen Schicksal des kleinen Mitja, der erlebt, wie seine Mutter stirbt und dadurch ein einprägsames – und für seinen Lebensweg entscheidendes – Erlebnis erfährt.

Eben noch wirkte sie wie eine Greisin und im nächsten Moment wie ein junges Mädchen… Übrig blieb das Gesicht einer schönen Frau, seiner Mutter, und der spürte, dass sie ein Engel war.

Bis dato noch unerfahren vom Leben, wird er in einem Waisenhaus untergebracht, das seiner geschädigten Kinderseele statt zu helfen, noch weitere nie verheilende Wunden zufügt.

So wächst ein Mann heran, der fromm und unscheinbar an die Keuschheit glaubt und versucht, diese in seinem Leben zu finden. Charismatisch, wirkt er auf das andere Geschlecht aber eher sehr anziehend und gerät so immer wieder in Versuchung, die Sünde aus der Welt zu vertreiben und den armen Frauen dazu zu verhelfen, Engel zu werden.

Parallel taucht der Leser in die Welt und das Leben von Helena ein, die mit ihren  Kindern und ihrem Mann Christian ein glückliches Familienleben führt.

Helena gerät durch einen Zufall in eine andere Welt, die ihre hätte sein können. Völlig verunsichert und überfordert mit der Situation, erhält sie zunächst nur winzige Hinweise auf das, was mit ihr passiert.

Verzeihung, sprechen Sie mit mir?”, fragte ich verwundert. Sein Blick war weiterhin auf die Kinder gerichtet, während er ruhig weiterfuhr: “Wir erfahren so viel, wie unser Verstand zu verarbeiten vermag; uns werden nur Aufgaben erteilt, die wir bewältigen können. Dir kann nichts passieren, Helena!”

Verschiedene Menschen helfen ihr dabei, sich dort zurechtzufinden und zu begreifen, daß sie nur durch absolute Selbstaufgabe in der Lage ist, etwas in dieser anderen Welt zu verändern.

Die Geschichte um Mitja und Helena, die sich ineinander verlieben und die Gefahr die dadurch Helena bedroht ist sehr anschaulich und realistisch erzählt.

Wenn auch das Ende der Geschichte nicht überrascht, denn auch für mich gab es keine andere Lösung, so hat mich der Roman doch sehr gefesselt und ich hoffte, litt und freute mich mit den Figuren.

Die Autorin schafft es sehr gut, die Personen einfach und klar darzustellen und jede für sich ist in ihrer Einzigartigkeit gut getroffen. Ob Psychopath, Ehefrau, Grenzgänger oder Künstlerin – jedem Charakter wünscht man nur das Beste und kann seine Beweggründe zu den unterschiedlichsten Handlungsweisen nachempfinden.

Wer Mystik, das Unerklärliche, Kriminalität und die Liebe mag, sollte dieses Buch auf jeden Fall lesen und wird sicher einige gute Stunden damit verbringen.

Katze liebt Frau liebt Katze – Rezension

Auf der Facebookseite vom Residenz Verlag habe ich Anfang März das humorvolle Buch “Katze liebt Frau liebt Katze” gewonnen. Nun habe ich es durchgelesen und möchte Euch von meinen Erfahrungen berichten:

41qJVs9YzJL. SL160  Katze liebt Frau liebt Katze   Rezension

Katze liebt Frau liebt Katze
Gebundene Ausgabe: 240 Seiten
Verlag: Residenz; Auflage: 1 (Februar 2011)

Klappentext
Von schnurrenden Humoristen, samtpfotigen Schmeichlern, pelzigen Tröstern und anderen einzigartigen Katzen. Noch nie veröffentlichte literarische Liebeserklärungen zum Kuscheln, Lachen und Wiedererkennen.

Ein Muss für alle Katzenfreundinnen und -freunde und all jene, die es noch werden wollen.


Rezension
Eine schmunzelnde, unschuldig blickende Katze (bei diesem Blick kann es nur eine Katze sein) ziert den Einband dieses Buches.

Darin hat Ruth Rybarski Werke von 24 Autorinnen zusammengetragen, die mal kurz mal lang, mal amüsant mal traurig, mal alles verzeihend mal wütend über das Leben von und mit Katzen berichten. Da geht es um die Vorherrschaft und die Abhängigkeit dieser vom Menschen so sehr geliebten Art.

Ob junge, alte, dünne, dicke, folgsame oder dickköpfige Samtpfoten – in diesem Buch wird keine vergessen und jede ist so einzigartig wie die Frauen, die über ihre Erfahrungen mit ihnen berichten.

Ich als bekennende Katzenfreundin erkannte oft die zu mir vor Jahren gehörenden Kater wieder. Ihre Anhänglichkeit, Faulheit, Dickköpfigkeit, Spielsucht, Hinterlistigkeit, aber auch bedingungslose Hingabe für die – von ihnen auserwählten – Dosenöffner. Ihr Talent, sich dort zur Ruhe zu begeben, wo sie der Mensch eigentlich gar nicht und niemals haben wollte: im Bett eben dessen.

Da werden die Krallen gewetzt, wenn das Futter nicht schnell genug – oder noch schlimmer – nicht die gewünschte Speise zur Stelle ist, wenn Katze es danach gelüstet.

Die Wohnungseinrichtung, beginnend bei den Tapeten, wird bei Nichtgefallen so lange mit den Tatzen bearbeitet, bis die menschlichen Mitbewohner endlich erkennen, daß sie ihnen ja noch nie so richtig gefallen hat.

Aber auch von der Trauer, wenn der geliebte Vierbeiner das Zeitliche segnet, wird in dem Buch berichtet und davon, wie sehr einem so ein Viehcherle doch fehlen kann.

Ich habe das Lesen der Geschichten sehr genossen und kann diese Zusammenfassung poetischer Kleinode nur empfehlen!

Neva von Sara Grant – Rezension

Bei LOVELYBOOKS war ich bei meiner ersten Leserunde dabei und durfte den Roman “Neva” von Sara Grant, erschienen im PAN-Verlag lesen, kommentieren und bewerten!

41dHRz7AufL. SL160  Neva von Sara Grant   Rezension
Neva
Gebundene Ausgabe: 352 Seiten
Verlag: PAN (14. März 2011)

Klappentext:
Die 16-jährige Neva hat es satt, keine Antworten auf Fragen zu bekommen, die sie nicht einmal laut stellen darf: Warum wird ihr Heimatland von einer undurchdringbaren Energiekuppel von der Außenwelt abgeschottet? Warum verschwinden immer wieder Menschen spurlos? Und was ist mit ihrer Großmutter geschehen, die eines Tages nicht mehr nach Hause kam? Gemeinsam mit ihrer besten Freundin Sanna beschließt Neva, Antworten zu verlangen und nicht mehr brav alle Gesetze und Regeln zu befolgen. Doch dabei verliebt sie sich nicht nur in den einen Jungen, der für sie tabu sein muss – sondern gerät auch in tödliche Gefahr…


Rezension
Das Buch ist ein echter Hingucker!

Grau melliert mit aufgesetzten Buchstaben macht einen fast metallischen Eindruck. Eine schwarze Schneeflocke ist über dem Namen der Autorin zu sehen und im linken Bereich ziert ein Mädchengesicht das Cover, welches von seinen braunen Haaren verdeckt wird. Der Roman liegt gut in der Hand und ist mit 350 Seiten kein überschweres Exemplar seiner Art.

Zu Beginn fand ich die Geschichte um Neva, ihrer besten Freundin Sanna und deren Freund Braydon ziemlich eintönig. Zwar flüssig und klar geschrieben, fehlte mir jedoch etwas Pepp. Je weiter die Story fortschreitet, um so mehr überschlagen sich allerdings die Ereignisse und man hat den Eindruck, die Erzählerin hätte genauso weinig Zeit, wie die Romanfigur.

Neva wächst behütet in einer systemtreuen Familie auf und beginnt mit 16 ihr Leben und ihr Dasein in der Gesellschaft zu überdenken.

Heimatland – der Ort an dem sie lebt – ist umgeben von einer Protektosphäre, die nach dem “großen Terror” errichtet wurde und die Menschen schützen soll. Die Familien sind angehalten, viele Nachkommen zu zeugen. Doch Inzucht ist in den fast identisch aussehenden Gesichtern der Kinder zu sehen. Obwohl die Regierung mit drastischen Mitteln versucht, das zu verhindern, erkennen einige wenige die Wahrheit. Zu diesen gehören auch Neva und ihr Freunde. Mit noch fast kindlichem Erstaunen, daß nicht alles so wunderschön und in Ordnung ist, wie die Regierung es darstellt, versuchen sie zaghaft, sich dagegen aufzulehnen. Abgründe tun sich auf, womit die Jugendlichen nicht gerechnet haben.

Die Regierung ist immer und überall gegenwärtig. Kein Schritt, keine Aktion bleibt unbemerkt und stößt auf Gegenwehr des Systems.

Sie sind gefangen und sollen eine Lebenslüge leben wie Generationen vor ihnen. Doch sie beschließen, sich dagegen aufzulehnen und gegen alles, was ihr Leben bisher ausmachte, zu kämpfen. Dieser Kampf wird umso schwerer, da ihre Freundschaft durch Liebe und Verrat auf eine harte Probe gestellt wird.

Die Geschichte um Neva wird im Laufe des Romans immer erschreckender, da sie an unsere heutige Zeit erinnert und die Möglichkeiten aufzeigt, die Regierungen haben können. Unterdrückung, die absolute Kontrolle über die Menschen – all das, wovor sich jeder fürchtet. Fürchtet vor allem, wenn es – wie in dem Buch – so geschieht, daß die Bevölkerung es selbst gar nicht wahrnimmt. Sich der Entscheidungen von “oben” beugt und alles brav erträgt – bis zur vollkommenn Aufgabe des persönlichen Ichs. Zum Glück ist der Mensch aber eben Mensch und läßt sich nicht so ohne weiteres einsperren. Immer wieder gibt es jemanden, der versucht auszubrechen. Und es werden mehr und mehr.

Auch Neva rebelliert. Verliert dadurch alles, was ihr wichtig ist und muß sich zum Ende der Story entscheiden.

Dieses Ende überrascht nicht wirklich und trotzdem verspürte ich den Wunsch, weiter zu lesen um zu erfahren, ob auch nach dem Schlußsatz die Geschichte so weiter geht, wie ich es mir ausmalen würde.

Viele Frage bleiben ungeklärt, die sich der Leser aber durchaus selbst beantworten kann.

“Neva” ist sicher kein Buch, daß ich mehrmals lesen werde. Aber es ist durchaus empfehlenswert und der Schreiberin ist diese Zukunftsvision durchaus gelungen. Auf jeden Fall regt sie zum Nachdenken über das eigene Leben und die Gesellschaft, in der wir uns bewegen, an. Und das ist nie verkehrt!