Archiv für die Kategorie „Weihnachten“

Der störrische Esel und die süsse Distel der Heil’gen Nacht

Weihnachtsbaum 2009 Als der heilige Josef im Traum erfuhr, dass er mit seiner Familie vor der Bosheit des Herodes fliehen müsse, weckte der Engel in dieser bösen Stunde auch den Esel im Stall.

„Steh auf!“ sagte er von oben herab, „du darfst die Jungfrau Maria mit dem Herrn nach Ägypten tragen.“

Dem Esel gefiel das gar nicht. Er war kein sehr frommer Esel, sondern eher ein wenig störrisch von Gemüt. „Kannst du das nicht selber besorgen?“ fragte er verdross. „Du hast doch Flügel, und ich muss alles auf dem Buckel schleppen! Warum denn gleich nach Ägypten, so himmelweit!“

„Sicher ist sicher!“ sagte der Engel; und das war einer von den Sprüchen, die selbst einem Esel einleuchten müssen.

Als er nun aus dem Stall trottete und zu sehen bekam, welch eine Fracht der heilige Josef für ihn zusammengetragen hatte, das Bettzeug für die Wöchnerin und einen Pack Windeln für das Kind, das Kistchen mit dem Gold der Könige und zwei Säcke mit Weihrauch und Myrrhe, einen Laib Käse und eine Stange Rauchfleisch von den Hirten, den Wasserschlauch, und schliesslich Maria selbst mit dem Knaben, auch beide wohlgenährt, da fing er gleich wieder an, vor sich hinzumaulen. Es verstand ihn ja niemand ausser dem Jesuskind.

„Immer dasselbe“, sagte er, „bei solchen Bettelleuten! Mit nichts sind sie hergekommen, und schon haben sie eine Fuhre für zwei Paar Ochsen beisammen. Ich bin doch kein Heuwagen“, sagte der Esel, und so sah er auch wirklich aus, als ihn Joseph am Halfter nahm; es waren kaum noch die Hufe zu sehen.

Der Esel wölbte den Rücken, um die Last zurechtzuschieben, und dann wagte er einen Schritt, vorsichtig, weil er dachte, dass der Turm über ihm zusammenbrechen müsse, sobald er einen Fuss voransetze. Aber seltsam, plötzlich fühlte er sich wunderbar leicht auf den Beinen, als ob er selber getragen würde; er tänzelte geradezu über Stock und Stein in der Finsternis.

Nicht lange, und es ärgerte ihn auch das wieder. „Will man mir einen Spott antun?“ brummte er. „Bin ich etwa nicht der einzige Esel in Bethlehem, der vier Gerstensäcke auf einmal tragen kann?“

In seinem Zorn stemmte er plötzlich die Beine in den Sand und ging keinen Schritt mehr von der Stelle.

Wenn er mich auch noch schlägt, dachte der Esel erbittert, dann hat er seinen ganzen Kram im Graben liegen!

Allein Joseph schlug ihn nicht. Er griff unter das Bettzeug und suchte nach den Ohren des Esels, um ihn dazwischen zu kraulen. „Lauf noch ein wenig“, sagte der heilige Joseph sanft, „wir rasten bald!“

Daraufhin seufzte der Esel und setzte sich wieder in Trab. So einer ist nun ein grosser Heiliger, dachte er, und weiss nicht einmal, wie man einen Esel antreibt!

Mittlerweile war es Tag geworden, und die Sonne brannte heiss. Joseph fand ein Gesträuch, das dünn und dornig in der Wüste stand; in seinem dürftigen Schatten wollte er Maria ruhen lassen. Er lud ab und schlug Feuer, um eine Suppe zu kochen; der Esel sah es voll Misstrauen. Er wartete auf sein eigenes Futter, aber nur, damit er es verschmähen konnte. „Eher fresse ich meinen Schwanz“, murmelte er, „als euer staubiges Heu!“

Es gab jedoch gar kein Heu, nicht einmal ein Maul voll Stroh; der heilige Joseph, in seiner Sorge um Weib und Kind, hatte es rein vergessen. Sofort fiel den Esel ein unbändiger Hunger an. Er liess seine Eingeweide so laut knurren, dass Joseph entsetzt um sich blickte, weil er meinte, ein Löwe sässe im Busch.

Inzwischen war auch die Suppe gar geworden, und alle assen davon. Maria ass, und Joseph löffelte den Rest hinterher, und auch das Kind trank an der Brust seiner Mutter; nur der Esel stand da und hatte kein einziges Hälmchen zu kauen, Es wuchs da überhaupt nichts, nur etliche Disteln im Geröll. „Gnädiger Herr!“ sagte der Esel erbost und richtete eine lange Rede an das Jesuskind; eine Eselsrede zwar, aber ausgekocht scharfsinnig und ungemein deutlich in allem, worüber die leidende Kreatur vor Gott zu klagen hat. „I-a!“ schrie er am Schluss, das heisst: „So wahr ich ein Esel bin!“

Das Kind hörte alles aufmerksam an. Als der Esel fertig war, beugte er sich herab und brach einen Distelstängel; den bot es ihm an.

„Gut!“ sagte er, bis ins Innerste beleidigt. „So fresse ich eben eine Distel! Aber in deiner Weisheit wirst du voraussehen, was dann geschieht. Die Stacheln werden mir den Bauch zerstechen, sodass ich sterben muss, und dann seht zu, wie ihr nach Ägypten kommt!“

Wütend biss er in das harte Kraut, und sogleich blieb ihm das Maul offen stehen; denn die Distel schmeckte durchaus nicht, wie er es erwartet hatte, sondern nach süssestem Honigklee, nach würzigstem Gemüse. Niemand kann sich etwas derart Köstliches vorstellen, er wäre denn ein Esel.

Für diesmal vergass der Graue seinen ganzen Groll. Er legte seine langen Ohren andächtig über sich zusammen, was bei einem Esel soviel bedeutet, wie wenn unsereins die Hände faltet.

Karl Heinrich Waggerl (1897-1973), österreichischer Erzähler
genaue Herkunft der Geschichte unbekannt

Weihnachtslieder, auch dieses Jahr wieder

Sie gehören einfach zu Weihnachten – wie der (erst kahle und häßliche) geschmückte Baum, das Festessen (bei dessen Zubereitung so manch einem der Schweiß ins Essen tropft), die Geschenke (deren Organisieren alljährlich zum Streß ausartet) – die Weihnachtslieder (modern: Chrismassongs)…

Als Kind quälten mich meine Eltern ja eher mit wundervollen Liedern, die leidenschaftlich von einem Chor vorgetragen wurden, wie diese zum Beispiel:

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Oder von deutschen Solokünstlern, wie dieser – damals noch recht jungen – Dame:

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Später durfte ich mir die Hintergrundmusik zwar selbst aussuchen, doch wehe, meine Füße trugen mich in ein Einkaufzentrum, über den Weihnachtsmarkt etc.! Da waren sie wieder – jedes Jahr die gleichen Songs! (Allerdings wurden diese nach jedem Glühwein immer besser!)

Und weil es so ist, wie es ist – auch dieses Jahr wieder….

*Trommelwirbel*

WEIHNACHTSLIEDER – und zwar in Form einer TOP 100 Weihnachtslieder-Liste! (Schade, daß diese Liste anscheinend nicht sehr gepflegt wird. Viele der Songs existieren auf youtube gar nicht mehr!)

Wie mein (aktueller) Lieblingssong von Bryan Adams – Chrismas Time – auch dieser  ist leider aus youtube verbannt worden, so daß ich mich umentscheiden mußte, um diesen Blog noch zu retten.

Daher nun hier mein Vorschlag zum Weihnachtssong 2009:

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Fröhliches zum 4. Advent

038 Fröhliches zum 4. Advent

Eine (zynische) Weihnachtsgeschichte aus dem oberen gehobenen Management

Es war einmal, kurz vor Weihnachten, als ein Controller seine alljährlichen Aufgaben zum Jahresabschluss erledigen wollte, aber irgendwie der Wurm drin war:


Vier seiner Mitarbeiter feierten krank, die Aushilfe kam mit Excel nicht zurecht, da meldete sich auch noch eine Betriebsprüfung an. Zuhause erzählte ihm seine Frau, dass ihre Mutter sich zu einem Besuch angekündigt hatte.


Als er früh am Samstagmorgen nach draußen ging, um mit dem Auto in die Firma zu fahren und dort seine angehäufte Arbeit zu erledigen, bemerkte er überrascht, dass die elende Zeit des Eiskratzens begonnen hatte.


Aber niemand konnte ihm sagen, wo der Eiskratzer abgeblieben war, denn noch schlief die ganze Familie. Als er endlich in das mit seiner EC-Karte frei gekratzte Auto einsteigen wollte, war das Türschloss vereist. Welche Katastrophe!


Frustriert, aber endlich doch in der Firma, wollte er sogleich die Reports abrufen, aber das System stand still und die IT-Leute waren im Adventswochenende.


Also ging der Controller sich in der Teeküche eine Tasse heißen Tee mit einem Schuss Rum machen; doch irgendjemand hatte wieder einmal den ganzen Schnaps versoffen.


In seiner Wut glitt ihm auch noch die Tasse – ein Weihnachtsgeschenk aus dem letzten Jahr – aus den Händen und zersprang in tausend kleine Stücke. Das würde natürlich noch Ärger mit seiner Frau geben.


Als er dann noch sehen musste, dass sein Weihnachtsstollen angebissen und halb vertrocknet im Brotkorb lag, wollte er vor Wut platzen.


Da klingelte es überraschend an der Bürotür. Er öffnete und da stand ein kleiner Engel mit einem riesigen glitzernden Weihnachtsbaum.


Der Engel jubelte frohlockend (wie man es ihn gelehrt hatte): “Frohe Weihnachten, lieber Controller! Ist das nicht ein herrlicher Tag?? Ich habe hier einen prächtigen Tannenbaum für Dich. Wo soll ich den jetzt hinstecken??”


Das muss der Beginn der Tradition von dem kleinen Engel auf der Christbaumspitze gewesen sein.


Fundort: festpark.de

002 Fröhliches zum 4. Advent

Weihnachtsbäume

Die Weihnachtsstimmung will sich dieses Jahr bei mir nur sehr langsam einstellen.

Vielleicht helfen mir ja Bilder von Weihnachtsbäume mich etwas auf das Fest einzustimmen, als Kind waren schließlich diese schön geschmückten Bäume das größte für mich.

 

Es wäre nett von Euch wenn Ihr mir ein paar Bilder, bzw. die Links dazu, von Christbäumen zukommen lassen würdet.

Vielleicht bekommen wir ja dieses Jahr eine schöne Sammlung von Christbaum Bildern zusammen, die sich dann in eine Galerie zusammen fassen lassen.

Was meint Ihr dazu?

Free Christmas Wordpress Theme

Nach meiner verzweifelten Suche, nach einem passenden Weihnachts Theme für Wordpress, habe ich mich dann doch entschlossen selber eines zu erstellen. Da Weihnachten das Fest des gebens ist, stelle ich das Theme jedem zur Verfügung der es haben will.

Download Happy Christmas

 


Merry Christmas

Merry Christmas


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