vbox logo 140x150 Von VirtualBox zu VMware fusionDurch meine Weiterbildung zum MCSA-S 2003 habe ich momentan ja viel mit Virtualisierung zu tun. Während wir im Center ursprünglich nur mit VMware workstation gearbeitet haben, hatte ich zu Hause eigentlich mehr mit Parallels zu tun.Vor einiger Zeit gab es eine Aktion von VMware „tausche Deine Parallels Version kostenlos gegen VMware fusion“ die ich dankend angenommen habe. Meine Parallels Version war doch schon etwas betagter und außerdem teste ich gerne mal was Neues.

Durch die Vorbereitung auf die LPI 101 / 102 ist inzwischen Debian auf unseren Systemen installiert und darauf läuft in der VirtualBox momentan Windows 7 und der Server 2003 und das sehr zufriedenstellend und performant muss ich sagen.

Natürlich habe ich inzwischen auch auf dem heimischen Mac VirtualBox installiert, allerdings fehlt diesem, ansonsten sehr gutem, Programm der Unity Mode von VMware fusion. Also wollte ich das ganze virtualisierungs Gedöns nach fusion schaufeln, allerdings hatte ich keine rechte Lust alles nochmal installieren zu müssen. Also machte ich mich auf die Suche nach einem Konverter, bei VMware hatte ich zwar den VMware vCenter Converter gefunden, aber das war nicht so ganz das, was ich brauchte. VirtualBox hingegen bringt ganz unverhofft und unscheinbar diese Funktion schon von hause aus, in Form der Konsole mit.

Auf dem Mac oder unter Linux einfach das Terminal öffnen, unter Windows die Eingabeauforderung und folgendes eingeben.

VBoxManage clonehd VirtualMachine.vdi VirtualMachine.vmdk –format VMDK

VirtualMachine.vdi und VirtualMachine.vmdk müssen natürlich entsprechend ersetzt werden.

In fusion „Installation einer neuen virtuellen Maschine“ und „ohne Datenträger fortsetzen“ auswählen. Im nächsten Schritt wählt man „vorhandenen virutelle Festplatte verwenden“ und wählt die eben erstellte .vmdk Datei aus. Nach einem Klick auf weiter wird man gefragt, ob man diese Platte benutzen will, oder aus dieser eine neue erstellen will und ob das „veraltete“ VMDK Format upgegradet werden soll. Beides mit ok beantworten und nach etwas rechnerei kann man „neue“ Platte in VMware fusion benutzen.