Silvester – mal anders
Noch ca. eine halbe Stunde… dann geht für mich die letzte Nacht des Jahres ganz besonders los: ich werde mich dann auf den Weg zur Arbeit machen!
Eigentlich nicht so schlimm. Dachte ich im Vorfeld. Silvester auf einem S-Bahnhof – das wird schon. Kein Problem…
Wenn da nicht heute früh – während meiner Nachtschicht – so ein Idiot seine Aggressionen an “meinem” Aufsichtshäuschen ausgelassen hätte. Der Schreck steckt mir immer noch in den Gliedern. Ich hätte nicht gedacht, daß das – ziemlich dick aussehende – Glas der Tür so einfach anzuschlagen ist.
Das ganze Programm – nach 9 Stunden Streß und Nachtschicht – Schreck, Angst, Polizei, Verzögerungen im Betrieb etc.
So ein Dussel. Er hat in seinem Rausch nicht einmal mitbekommen, was er angestellt hat.
Bin ja gespannt, wie die Fahrgäste heute so “drauf sind”. Bis ca. 3 Uhr ist eine ziemlich dichte Zugfolge geplant (was bei dem Fahrgastaufkommen auch mehr als wichtig ist). Danach wird es (von den Zügen her) etwas ruhiger. Erschwert (und damit ober stressig) wird diese Zeit nur, sollten wir irgendwelche Systemprobleme bekommen.
Ungünstig (für mich) nur, daß ich ziemlichen Schiß (manche nennen es Respekt) vor den Knallern habe. Ist schon immer so. Keine Ahnung, warum. Steckt so in mir drin. Eigentlich verkrieche ich mich lieber zum Jahreswechsel in meine Höhle und schau mir alles aus sicherer Entfernung an!
Naja, nützt ja nichts. Irgendwie wirds schon werden. Meine Alpträume vom Mittagsschlaf muß ich halt bei Seite schieben…






Eine Antwort
Na siehst Du mein Schatz, nun hast Du diese Nacht auch hinter Dich gebracht und lebst noch.
Ich für meinen Teil freue mich auf das neue Jahr mit Dir und unserer Tochter und bin gespannt was es uns an neuem und aufregendem bringen wird.